Posts mit dem Label Satire werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Satire werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 8. Februar 2013

Neue Banknoten

Was tun, wenn ein Sozialstaat nicht mehr finanzierbar ist? Man kann:
  1. die Staatsausgaben senken, was aber in einer Demokratie von einer großen Mehrheit der Wähler mit Abwahl bestraft wird;
  2. die Steuern erhöhen, aber hier ist kaum Spielraum mehr, weil die Steuer- und Abgabenschraube bei der gegenwärtigen Staatsquote von mehr als 50% bereits überdreht ist;
  3. neue Schulden auf dem Kapitalmarkt aufnehmen, aber das erweist sich zunehmend als schwierig bis unmöglich, da den potentiellen Kreditgebern zunehmend bewusst wird, wie bankrott die Sozialstaaten sind;
  4. die Neuverschuldung des Staates durch neu geschaffenes Geld der Zentralbanken finanzieren.

Die letzte Variante hat den Vorteil, dass sie vorerst auf keinen Widerstand der Wähler trifft, weil die Folgen dieser Politik jenseits ihres Zeithorizonts liegen. Es gibt zwar ein paar unangenehme Nebenwirkungen dieser wunderbaren Geldvermehrung, aber sowohl die Eurokraten als auch Präsident Obama haben ihre Vorbereitungen getroffen, um diese in den Griff zu bekommen. Die US-Regierung hat bereits die folgende Banknote drucken lassen, um für alle Notwendigkeiten gerüstet zu sein:



Dienstag, 1. November 2011

Rat für Hilfesuchende

Jedermann beklagt die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich. Der Staat gibt zwar den weitaus größten Teil seines Budgets für Soziales aus, aber das ist immer noch viel zu wenig. Geld ist genug da, man muss es sich nur von den Reichen holen. Das Argument, dass die Sozialleistungen seit 1960 ständig stärker gestiegen sind als das Bruttoinlandsprodukt, zählt nicht. Es ist noch viel mehr an sozialen Wohltaten möglich, wir müssen nur den Mut zum Sozialismus haben.

Es ist deshalb dringend geboten, in allen sozialen Brennpunkten massenhaft das folgende Plakat anzubringen, um den sozial benachteiligten Bildungsfernen endlich jene Hilfe zu geben, auf die sie einen ethisch begründeten Anspruch haben:

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Das (neo)konservative Programm

Einige Dinge ändern sich nie. Die folgende Karikatur erschien 1872 in der englischen Satirezeitschrift Punch:



"Herr Premierminister, da unten ist eine Abordnung. Die wollen wissen, was das konservative Programm ist." Disraeli: "Oh! Äh, ähem ... Ja genau! Sagen Sie ihnen, mein guter Abercorn, mit den besten Empfehlungen, daß wir vorschlagen, auf die erhabensten Instinkte eines uralten Volkes zu bauen!!"

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Frauenquote in DAX-Unternehmen

Staatlicher Druck macht es möglich: Frauen, die mangels eigener Leistungen bisher nicht in die Führungsebene großer deutscher Unternehmen berufen wurden, können nun mit einem Karrieresprung rechnen, weil die Große Schwester in der Regierung das mit dem Vorzeigen administrativer Folterwerkzeuge erzwingt. Das widerspricht zwar dem Grundsatz der Vertragsfreiheit, aber wen kümmert das schon im sozialistischen Deutschland? Die FDP bestimmt nicht, die sich auch in dieser Angelegenheit als ein wertvolles Mitglied der Nationalen Front erwiesen hat.

Für die Vorstände und Aufsichtsräte ergibt das eine Kulturrevolution. Es ist Schluss mit dem beschaulichen und gemütlichen vor sich hin werkeln. Auf die konsenssüchtigen, grüngewaschenen, anpassungsfreudigen und unterwerfungsbereiten Technokraten treffen kampflustige und rechthaberische Machtmenschinnen. Bei diesem Zusammenprall der Kulturen stehen die Verlierer schon fest: es sind die ständigen Ja-Sager im Management, die bei der feministischen Verschärfung des Bevormundungsstaates schlechte Karten haben. Um das Schlimmste zu verhindern werden in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft bereits Exemplare des folgenden Schildes angebracht:

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Der Schuldenmacher Obama

Vor den Präsidentschaftswahlen hat die Linke das versprochen:



Nach den Wahlen vom 04.11.2008 bekamen die USA das:



Die Staatsschulden der USA stiegen vom 30.09.2008 bis zum 30.09.2011 von 10,02 auf 14,79 Billionen Dollar. Das ist ein Anstieg um 4,77 Billionen bzw. von 47,6% in nur drei Jahren. Das jährliche US-Haushaltsdefizit in Prozent des BIP belief sich 2009 auf 12% und 2010 auf über 10%. Die gesamten Schulden des US-Staates betragen zur Zeit 101,8% des BIP von 2010 (14,53 Billionen).

Das Urteil der Bürger mit gesundem Menschenverstand steht fest:

Donnerstag, 22. September 2011

Montag, 13. Dezember 2010

Die zehn Gebote des Ökologismus

Die Vorweihnachtszeit ist für die meisten Deutschen eine besinnliche Zeit, in der man in sich geht und nach dem Sinn des Daseins fragt. Nutzen wir deshalb den Advent, wieder einmal die höchsten Werte in Erinnerung zu rufen, die für uns Deutsche zu gelten haben. Legen Sie eine psychedelische Musik auf, falten Sie die Hände und vernehmen Sie die zehn Gebote des Ökologismus, vorgetragen von Dirk Maxeiner, der sehr überzeugend in die Rolle eines Öko-Priesters schlüpft: Das Ökowort zum Sonntag.

Dienstag, 2. November 2010

Ein Dankeschön an die Politiker

Heute ist Wahltag in den USA und Wahlen sind immer eine gute Gelegenheit, den grünen und sozialistischen Politikern aller Parteien "DANKE" zu sagen:



Dieses Dankeschön verdienen auch nahezu alle deutschen Politiker der letzten 40 Jahre.

Dienstag, 14. September 2010

Der große Bruder Sozialstaat

Der monströse Sozialstaat führt vor Augen wohin es führt, wenn man das Ideal "Jeder soll seines Bruders Hüter sein" nicht in der Familie, wohin es gehört, sondern im Staat verwirklichen möchte. Die folgende Grafik verdanken wir TIA, der sie der Tea Party Bewegung zur Verfügung gestellt hat, siehe hier.



In der Regel sind aber die Motive der Sozialstaatsbefürworter alles andere als edel, wie die folgende Karikatur zeigt, die Red Planet Cartoons zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 9. Juli 2010

Die Wahrheit über Sex

Nach zweitausend Jahren christlicher Sexualfeindschaft ist es endlich an der Zeit, dass unser Blog in dieser Frage Klarheit schafft:

Donnerstag, 11. Februar 2010

Der Sozialstaat zu Ende gedacht

Der Egalitarismus ist die vorherrschende Ideologie unseres Zeitalters. Er gehört aber zu jenen schönen Ideen, die durch häßliche Fakten widerlegt werden. Da die Anlagen und Fähigkeiten der Menschen, von der Intelligenz bis zu den Charaktereigenschaften, zum größten Teil angeboren sind, ist es bisher nicht gelungen, aus den von Natur aus unterschiedlichen Individuen den uniformen Einheitsmenschen zu schaffen.

Freiheit und Gleichheit sind Gegensätze. Man muß sich für eines der beiden Ziele entscheiden, denn es ist unmöglich beides gleichzeitig zu haben. Für die Egalitaristen gilt: je näher sie ihrem Ideal kommen wollen, desto mehr Zwang müssen sie einsetzen.

Eine besonders eindrucksvolle Darstellung dieses Dilemmas ist Kurt Vonnegut in seiner meisterhaften Kurzgeschichte 'Harrison Bergeron' gelungen, die mit den folgenden Worten beginnt:
"THE YEAR WAS 2081, and everybody was finally equal. They weren't only equal before God and the law. They were equal every which way. Nobody was smarter than anybody else. Nobody was better looking than anybody else. Nobody was stronger or quicker than anybody else. All this equality was due to the 211th, 212th, and 213th Amendments to the Constitution, and to the unceasing vigilance of agents of the United States Handicapper General."

In dieser strikt egalitären Gesellschaft wird Gleichheit erreicht, indem alle Menschen, die über dem Durchschnitt stehen, einer vom Staat festgelegten Behinderung unterworfen werden, die verhindern soll, dass sie einen Vorteil aus ihrer Begabung ziehen können. So müssen die Starken schwere Gegenstände an ihrem Körper tragen, die Schönen zwingt man zur Verhüllung und die Intelligenten haben Geräte implantiert, die sie vom Gebrauch ihres Verstandes abhalten sollen.

Harrison Bergeron, die Titelfigur der Geschichte, ist außergewöhnlich intelligent, stark und schön. Man zwingt ihm deshalb besonders schwere Benachteiligungen auf. Er hat einen von der Regierung gesteuerten Störsender am Kopf zu tragen, der ihn am Denken hindern soll, schwere Gewichte sind an seinem Körper festgeschnallt, er muss starke Brillen tragen, die seine Sicht verzerren, einige seiner Zähne werden unter schwarzen Kappen verborgen. Die Kurzgeschichte beschreibt seine Rebellion und deren Unterdrückung durch den Handicapper General der USA, Diana Moon-Glampers, die mit äußerster Brutalität die egalitäre Gesetzgebung durchsetzt, aber selbst keinerlei Behinderungseinrichtungen trägt.

Diese klassische Dystopie findet sich in dem Sammelband Welcome to the Monkey House. Man kann auf der Amazon-Seite des Buchs die Geschichte vollständig lesen, wenn man links oben auf Click to LOOK INSIDE klickt.

Die Kurzgeschichte im PDF-Dateiformat gibt es hier.

"... wir finden im menschlichen Herzen auch einen verderbten Gleichheitstrieb, der bewirkt, daß die Schwachen die Starken zu sich herunterziehen wollen und daß die Menschen die Gleichheit in der Knechtschaft der Ungleichheit in der Freiheit vorziehen."Alexis de Tocqueville

Mittwoch, 10. Februar 2010

Werbung für Barack Obama

Obama ist nun ein Jahr im Amt und die Zustimmung zu seiner Politik geht in der Bevölkerung der USA (nicht aber in Deutschland) zunehmend zurück. Seine Sympathiewerte sind im freien Fall. Dem wollen wir etwas entgegensetzen. Wir können nicht zulassen, dass der Hoffnungsträger der vereinigten Linken von der Realität entzaubert wird. Als gute Menschenfischer wissen wir, dass es nicht darauf ankommt, wie die Wirklichkeit tatsächlich ist, sondern nur, wie wir sie wahrnehmen.

Obama sollte von Michail Sergejewitsch Gorbatschow, dem letzten Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU lernen, der in Deutschland ungeheuer populär ist, obwohl er in Russland bei Wahlen nicht ein Prozent der Wählerstimmen bekommen würde. Also lautet unser 1. Rat: ein stolzes Bekenntnis zu den Traditionen der Arbeiterbewegung erwärmt die Herzen (zumindest der Mainstream-Journalisten, und auf die kommt es an).



Undankbare und uneinsichtige US-Bürger werfen Obama vor, dass er die gegenwärtige Wirtschaftskrise verschärft und verlängert, indem er unter dem Vorwand des Klimaschutzes die Energie verteuert und Sonderinteressen mit schuldenfinanzierten Geschenken bedient. Wir müssen klarstellen, dass Obama mit den gegenwärtigen Problemen der Wirtschaft überhaupt nichts zu tun hat.



Statt dessen müssen wir die nobelpreiswürdigen Verdienste von Obama hervorheben und uns dabei der Macht des Gruppendenkens und der Suggestion bedienen, wie sie von Hans Christian Andersen in der Fallstudie über des Kaisers neue Kleider beschrieben wurde.



Es ist auch wichtig, die Bevölkerung für die Politik des Volkstribuns zu mobilisieren.



Ansonsten dürfen wir nicht nachlassen, Obama als den neuen Messias anzupreisen.