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Samstag, 31. März 2012

Gedenkstunde für den schöpferischen Menschen

Die Grünen feiern heute die Earth Hour, indem sie alle Lichter abschalten und so zeigen, dass sie den Weg in die Finsternis beschreiten wollen. Gegen diese Feinde der Wissenschaft und modernen Zivilisation wurde die Human Achievement Hour eingeführt, in der zeitgleich zur ökologistischen Angststunde aller technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften gedacht wird, die der schöpferische Mensch im Laufe der Geschichte geschaffen hat. Das geschieht, indem man alle verfügbaren Lichter anmacht, um im Kampf des Lichtes gegen die Dunkelheit ein Zeichen zu setzen.

Montag, 30. Januar 2012

Kein Grund zur Panik

16 führende Naturwissenschaftler und Ingenieure haben im Wall Street Journal die Stellungnahme No Need to Panic About Global Warming abgegeben. Darin finden sich folgende Argumente:

  • Es gibt keinen Konsens innerhalb der Naturwissenschaften hinsichtlich des Klimawandels. "In spite of a multidecade international campaign to enforce the message that increasing amounts of the 'pollutant' carbon dioxide will destroy civilization, large numbers of scientists, many very prominent, share the opinions of Dr. Giaever [a prominent detractor of the IPCC]. And the number of scientific 'heretics' is growing with each passing year."

  • Die Tatsachen widerlegen die offizielle Klimatheorie. "Perhaps the most inconvenient fact is the lack of global warming for well over 10 years now. This is known to the warming establishment, as one can see from the 2009 'Climategate' email of climate scientist Kevin Trenberth: 'The fact is that we can't account for the lack of warming at the moment and it is a travesty that we can't.' ... The lack of warming for more than a decade ... suggests that computer models have greatly exaggerated how much warming additional CO2 can cause."

  • CO2 ist kein Schadstoff. "The fact is that CO2 is not a pollutant. CO2 is a colorless and odorless gas, exhaled at high concentrations by each of us, and a key component of the biosphere's life cycle. Plants do so much better with more CO2 that greenhouse operators often increase the CO2 concentrations by factors of three or four to get better growth. This is no surprise since plants and animals evolved when CO2 concentrations were about 10 times larger than they are today."

  • Politische Gleichschaltung der Klimawissenschaften. "Although the number of publicly dissenting scientists is growing, many young scientists furtively say that while they also have serious doubts about the global-warming message, they are afraid to speak up for fear of not being promoted—or worse. ... This is not the way science is supposed to work, but we have seen it before—for example, in the frightening period when Trofim Lysenko hijacked biology in the Soviet Union. Soviet biologists who revealed that they believed in genes, which Lysenko maintained were a bourgeois fiction, were fired from their jobs. Many were sent to the gulag and some were condemned to death."

  • Klimapolitik bedient wirtschaftliche Sonderinteressen. "Alarmism over climate is of great benefit to many, providing government funding for academic research and a reason for government bureaucracies to grow. Alarmism also offers an excuse for governments to raise taxes, taxpayer-funded subsidies for businesses that understand how to work the political system, and a lure for big donations to charitable foundations promising to save the planet. Lysenko and his team lived very well, and they fiercely defended their dogma and the privileges it brought them."

Freitag, 27. Januar 2012

Es geht auch anders

Politiker müssen nicht Speichellecker der Grünen sein. Das ist in Deutschland schwer vorstellbar, aber in zivilisierteren Staaten des Westens durchaus möglich. Ein Beispiel dafür gibt Joe Oliver, Minister of Natural Resources in Kanada. In einem vor kurzem veröffentlichten offenen Brief schrieb er:

"Unfortunately, there are environmental and other radical groups that would seek to block this opportunity to diversify our trade. Their goal is to stop any major project no matter what the cost to Canadian families in lost jobs and economic growth. No forestry. No mining. No oil. No gas. No more hydro-electric dams.

These groups threaten to hijack our regulatory system to achieve their radical ideological agenda. They seek to exploit any loophole they can find, stacking public hearings with bodies to ensure that delays kill good projects. They use funding from foreign special interest groups to undermine Canada’s national economic interest. They attract jet-setting celebrities with some of the largest personal carbon footprints in the world to lecture Canadians not to develop our natural resources.

Finally, if all other avenues have failed, they will take a quintessential American approach: sue everyone and anyone to delay the project even further. They do this because they know it can work. It works because it helps them to achieve their ultimate objective: delay a project to the point it becomes economically unviable."


Hat jemals ein deutscher Politiker so klare Worte gefunden?

Donnerstag, 28. April 2011

Die opferlose Nuklearkatastrophe

Wenn man den Massenmedien glauben will, dann fand in den letzten Wochen in Japan eine KKW-Katastrophe statt, die aber seltsamerweise keine Opfer verursacht hat. In den Berichten der International Atomic Energy Agency (IAEA) der UNO findet sich keine strahlenverseuchte Todeszone, in der menschliches, tierisches oder pflanzliches Leben unmöglich geworden wäre, siehe den Fukushima Nuclear Accident Update Log. Die folgenden Grafiken stammen aus der Bildpräsentation Fukushima Nuclear Accident - Radiological Monitoring and Consequences der IAEA vom 19. April 2011 (Quelle):



Man sieht, dass sich die Gammastrahlung in 6 von 7 Präfekturen im Umkreis des KKW Fukushima im Zeitraum vom 24. März bis 18. April mit fallender Tendenz auf dem Niveau der natürlichen Hintergrundstrahlung befand. Die Gammastrahlung in der Präfektur Ibaraki ist zwar höher, aber immer noch deutlich geringer als in vielen Bergregionen mit Granitgestein. So sind z. B. in den USA die Bewohner der Rocky Mountains einer dreimal höheren natürlichen Strahlung ausgesetzt als ihre Landsleute an der Küste des Golfs von Mexiko, wobei aber die ersteren eine höhere Lebenserwartung haben als die letzteren.



Die Radioaktivität in Nahrungsmitteln wurde in 23 Proben am 8., 15., 17. und 18. April in 8 Präfekturen, darunter auch Fukushima, überprüft. Dabei wurden Jod-131, Cäsium-134 und Cäsium-137 entweder gar nicht nachgewiesen, oder nur in Mengen, die unter den staatlichen Grenzwerten liegen.



In allen Präfekturen finden sich im Trinkwasser kaum Jod-131 und Cäsium-137. In einem einzigen Dorf wurde als Vorsorgemaßnahme eine Trinkbeschränkung für Kinder empfohlen. Das sieht alles nicht nach einer verstrahlten Todeszone aus, die für Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte unbewohnbar ist.

Die japanische Regierung hat in einem Radius von 20 km um das KKW Fukushima ein Aufenthaltsverbot für die Zivilbevölkerung verhängt. Das ist ebenfalls eine Vorsichtsmaßnahme, die ihren Grund nicht in einer flächendeckenden Verstrahlung des Gebietes hat. Als kurz nach dem teilweisen Ausfall der Kühlung aus dem Reaktor Dampf abgelassen werden musste, der an sich kein Problem ist, wurden dabei aus den Brennstäben einige Partikel im Luftstrom mitgerissen, die, sofern sie nicht im Meer landeten, an Land hot spots bildeten. Sie sind zwar selten und die Gesundheitsgefährdung, die von ihnen ausgehen könnte, muss in zukünftigen Messungen noch geklärt werden. Die Behörden hielten es für richtig, nach dem Vorsorgeprinzip ein Zugangsverbot auszusprechen. Daraus abzuleiten, dass die 20-km-Zone hoch verstrahlt und für lange Zeit unbewohnbar sei, ist plumpe Propaganda.

Bei den aus dieser Sperrzone evakuierten Menschen konnte keine Strahlenbelastung festgestellt werden. Für die meisten Arbeiter im KKW selbst gilt eine Gesamtdosis von 100 mSV als Maximalwert, den sie in ihrem Arbeitseinsatz nicht überschreiten dürfen. Die japanische Regierung hat für Krisenfälle einen Grenzwert von 250 mSv festgelegt, der bisher von keinem Arbeiter überschritten wurde.

Das Bundesamt für Strahlenschutz schreibt über Grenzwerte im beruflichen Strahlenschutz: "Der Grenzwert der effektiven Dosis für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt in allen europäischen Ländern 20 mSv pro Kalenderjahr (in den USA 50 mSv/Jahr). Neben dem Grenzwert für die effektive Dosis sind zum Schutz einzelner Körperteile Grenzwerte für die Organdosis pro Kalenderjahr definiert, unter anderem für die Augenlinse und die Lunge jeweils 150 mSv, für die Haut und die Hände jeweils 500 mSv, für die Keimdrüsen und die Gebärmutter jeweils 50 mSv sowie für die Schilddrüse 300 mSv." Nach den EU-Richtlinien sollten strahlenexponierte Personen über ihr gesamtes Berufsleben einer Gesamtdosis von nicht mehr als 400 mSv ausgesetzt sein. Dieser Grenzwert ist bei entsprechender Arbeitsorganisation für alle Arbeiter des KKW Fukushima mühelos einzuhalten.

Es bleibt festzuhalten, dass der Störfall in Fukushima keine menschlichen Opfer gefordert hat, noch in Zukunft fordern wird. Die dortige Strahlenbelastung ist so gering, dass die von ihr ausgehende Risikoerhöhung kaum messbar ist. Im Gegensatz dazu hat das Erdbeben vom 11.03.2011 sehr viel menschliches Leid verursacht: "Bis zum 21. April meldete die Polizei 14.094 Tote, davon 8.541 in der Präfektur Miyagi, 4068 in der Präfektur Iwate und 1422 in der Präfektur Fukushima. Weiterhin galten 13.507 Personen als vermisst." Es wurden so viele Menschen verletzt, dass es bis heute keine genaue Statistik darüber gibt. Circa 500.000 verloren ihre Unterkünfte und ihr sonstiges Hab und Gut. All das zählt für die deutschen Massenmedien wenig. Für sie gab es nur den "Supergau", neben dem alles andere unwichtig war. Der deutsche Hypochonder ist offensichtlich so mit seinen eigenen Ängsten beschäftigt, dass ihm keine Zeit für Mitgefühl bleibt.

Donnerstag, 7. April 2011

Klimapolitik beabsichtigt Deindustrialisierung

Die Klimapolitik besteuert, verknappt und verteuert die an sich preiswerten fossilen Energieträger, während sie andererseits die Abnahme der unsicheren erneuerbaren Energien zu einem staatlich garantierten Preis erzwingt, der weit über dem Marktpreis liegt. Daraus ergeben sich ständig steigende Energiepreise für Unternehmen und Haushalte.

Die Strompreise für die Industrie entwickelten sich laut Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) wie folgt (Quelle):



Es fällt auf, dass bereits in diesem Jahr ein Drittel des industriellen Strompreises auf die Subventionierung der erneuerbaren Energien entfällt, wie sie vom Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) erzwungen wird. Der VIK stellt in seiner Pressemitteilung vom 27.10.2010 fest: "Allein die Erhöhung der EEG-Umlage um 70% für 2011 wird die deutsche Industrie 2 Mrd. Euro zusätzlich kosten. Der – wenn auch gemilderte – Anstieg der Ökosteuer kommt wohl mit ca. einer halben Mrd. Euro hinzu."

Unter dieser staatlich betriebenen Preistreiberei leiden vor allem die energieintensiven Industrien, zu denen die Chemie-, Glas-, Papier-, Metall-, Stahl-, Zement- und Keramikindustrie zählen. Sie können im internationalen Wettbewerb nur überleben, wenn ihre Energiekosten nicht höher sind, als die ihrer weltweiten Konkurrenz. In den letzten Jahren hat die grüne Energiepolitik die Wettbewerbsposition der deutschen Industrie ständig verschlechtert. Während sie im Jahre 2008 für Strom 9,14 ct/kWh bezahlen musste, bekamen in jenem Jahr ihre Wettbewerber in den USA ihren Strom für etwa 4 ct/kWh.

Das hat große volkswirtschaftliche Bedeutung, denn die energieintensiven Industrien in Deutschland erwirtschaften 20% der Bruttowertschöpfung der gesamten Industrie, liefern 23% der industriellen Exporte und stellen 16% aller Arbeitsplätze in der Industrie. Aber darauf nehmen die Klimapolitiker keine Rücksicht. Die Zerstörung dieser Wirtschaftszweige wird bewusst angestrebt. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen schreibt in seiner Stellungnahme zum Ziel einer 40-prozentigen CO2-Reduzierung: "Der Energiebericht sieht 'die internationale Wettbewerbsposition der energieintensiven Industriezweige' durch das 40-Prozent-Ziel gefährdet. Selbst wenn dies zutreffen sollte, müssten dem die Wettbewerbsvorteile gegenübergestellt werden, die sich aus einer innovationsorientierten Vorreiterposition der Bundesrepublik im Klimaschutz bereits jetzt ergeben haben. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hält einen – sozial abgefederten und rechtzeitig eingeleiteten – Strukturwandel weg von den energieintensiven Altindustrien für langfristig ohnehin sinnvoll."

Bisher hat sich die Bundesregierung immer an die Empfehlungen ihres Sachverständigenrates für Umweltfragen gehalten. Die Staatsberater empfehlen der Regierung das, was diese nach Kenntnis ihrer Ratgeber sowieso tun will. Derartige Gremien haben eine Legitimations-, aber keine Orientierungsfunktion. Letzteres wäre für die Machthaber nur lästig und überdies überflüssig, da sie nach eigener Einschätzung allwissend und allmächtig sind.

Es stellt sich die Frage, welche "Wettbewerbsvorteile" der SRU in einer "innovationsorientierten Vorreiterposition der Bundesrepublik im Klimaschutz" sieht. Windkraftanlagen benötigen keine Hochtechnologie und jedes Land mit einer durchschnittlich leistungsfähigen gewerblichen Wirtschaft kann sie bauen und das zu erheblich geringeren Produktionskosten als in Deutschland. In der Photovoltaik spielt die deutsche Wirtschaft eine völlig unbedeutende Rolle. Sie hat bei den Solarzellen längst die Technologieführerschaft an China verloren. Von den 10 größten Solarzellenherstellern der Welt kommt nur einer aus Deutschland.

Die gegenwärtige Klimapolitik läuft darauf hinaus, hochproduktive und technologisch wettbewerbsfähige Grundstoff- und Werkstoffproduzenten mutwillig zu zerstören und an ihre Stelle Low-Tech-Unternehmen zu setzen, die in einem freien Markt nicht bestehen könnten und deshalb auf Dauer von staatlichen Subventionen abhängig sind. In dieser Situation stehen die energieintensiven Industrien in Deutschland vor der Wahl, entweder hier zu bleiben und dabei unweigerlich bankrott zu gehen oder Kapital und Arbeitsplätze in ausländische Standorte zu verlagern, wo keine Klimapolitik betrieben wird.

Um die Flucht der energieintensiven Unternehmen, im Politiker-Jargon als "Carbon Leakage" bezeichnet, zu verhindern, hat die politische Klasse Ausnahmen gewährt. Der VIK sagt dazu in seiner o. a. Pressemitteilung: "... ab 2013 werden neue direkte Belastungen aus dem EU-Emissionshandel kommen. Denn trotz der politischen Entscheidung für 100% freie Zuteilung an Carbon-Leakage-gefährdete Unternehmen läuft die Umsetzung dieser Regeln in eine andere Richtung. In Brüssel sorgt die Kommission dafür, dass diese Unternehmen in starkem Maße in die Ersteigerung der Zertifikate einsteigen müssen." Man sieht hier, wie flexibel die Klimapolitiker sein können. Obwohl sie angeblich den Planeten retten wollen, stellen sie die größten CO2-Emittenten vorerst von der Schröpfung durch den Emissionshandel frei. Das ist reine Willkür, bei der die klimapolitischen Grundsätze sich doch als aufhebbar erweisen. Offenbar muss nur der zahlen, der sich nicht wehren kann.

Eines der wirklichen Ziele der Klimapolitik ist die Einnahmenmaximierung des Staates. Nach Auskunft der Bundesnetzagentur setzt sich der Strompreis aus folgenden Kostenbestandteilen zusammen:


  • Kosten für die Netznutzung: 21,4%.

  • Kosten für Messung, Messstellenbetrieb und Abrechnung: 3,4%.

  • Staatliche Abgaben: 15,9% (Konzessionsabgabe, Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)).

  • Steuern: 24,7% (Mehrwertsteuer, Stromsteuer).

  • Kosten für die Strombeschaffung und für den Vertrieb inkl. Gewinn: 34,6%.


Konzessionsabgabe, Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), Stromsteuer und Mehrwertsteuer machen 40,6% des Strompreises aus. Der Anteil der Stromproduzenten beträgt hingegen nur 34,6%. Schon an dieser Relation sieht man, dass der Strompreis sich nicht frei am Markt bildet, sondern politisch administriert wird. Hinzu kommt, dass mindestens die Hälfte der Netzkosten durch den Ausbau der erneuerbaren Energien entsteht und dass das im Aufbau befindliche kommandowirtschaftliche "smart grid" sich in erhöhten Kosten für Messung und Abrechnung niederschlägt.

Allein die EEG-Umlage brachte im Jahre 2009 ingesamt 10,7 Mrd. € ein. Davon erhielten die bevorzugten Unternehmen aus den Bereichen Biomasse 3,66 Mrd. €, Wind 3,37 Mrd. € und Solar 3,17 Mrd. €. In den nächsten Jahren wird die Umlage entsprechend dem massiven Ausbau der erneuerbaren Energien explosionsartig steigen. Diese in den Stromtarifen versteckte Subvention ist nur eine von vielen Wohltaten, welche die Klimaretter erhalten. Das sind die Gewinner der Klimapolitik, während die Grundstoff- und Werkstoffproduzenten und nach ihnen die restlichen Industriebetriebe zum Untergang oder zur Auswanderung verurteilt sind. Die Klimapolitiker steuern uns mit sicherer Hand auf ein klar erkennbares Ziel zu, das in Nordkorea bereits in idealtypischer Form realisiert wurde. Die glücklichen Bürger dieses Staates haben einen vorbildlich niedrigen "carbon footprint". Es ist kein Zufall, dass gerade Luise Rinser von den Grünen im Jahre 1984 als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen wurde, denn sie war eine ausgesprochene Bewunderin des geliebten nordkoreanischen Führers Kim Il-sung und seines Staates.

Montag, 4. April 2011

Kein GAU in Fukushima

Wenn man den deutschen Massenmedien glaubt, dann waren nicht das Erdbeben und der Tsunami vom 11.März 2011 die größte Katastrophe, die Japan heimsuchte, sondern der dadurch ausgelöste Störfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi. Deutsche Qualitätsjournalisten sprechen und schreiben von einem "Supergau", als ob es über dem Superlativ "größter [anzunehmender Unfall]" noch eine Steigerungsstufe gebe.

Überprüfen wir anhand der Daten einer unabhängigen Institution, ob diese Einschätzung hiesiger Medienvertreter gerechtfertigt ist. Die International Atomic Energy Agency, eine Unterorganisation der UNO, hat zwei ihrer Teams und einzelne Experten in das japanische Katastrophengebiet gesandt, die täglich ihre Untersuchungsergebnisse als Bildpräsentationen veröffentlichen. Die folgenden Grafiken geben den Stand vom 30.03. und 01.04.2011 wieder.



Die obige Grafik zeigt, dass in den Präfekturen Ibaraki (110 km von Fukushima entfernt), Saitama (180 km entfernt) und Tokio (250 km entfernt) die Gamma-Strahlung weit unter einem Niveau ist, das gesundheitsgefährdend sein könnte. In Saitama und Tokio lag die Radioaktivität, mit Ausnahme von 2 Tagen, an denen Dampf aus dem Reaktor abgelassen wurde, nicht höher als die natürliche Hintergrundstrahlung. Trotzdem flüchteten die in der japanischen Hauptstadt stationierten deutschen Journalisten nach Osaka, da sie offenbar ihrer eigenen Propaganda glaubten. Diese Flucht war genauso lächerlich wie ihre Berichterstattung zum Störfall.

Sehen wir uns die radioaktiven Ablagerungen im Boden an. Das folgende Bild informiert über das Vorhandensein der Isotope Jod-131 und Cäsium-137:



Die IAEA fand erhöhte Werte nur in einem kleinen Gebiet nordwestlich des KKW, wobei eines von mehreren Evakuierungskriterien in einem Küstendorf erfüllt wurde. Das war der Zustand Ende März 2011. Hierbei ist zu bedenken, dass Jod-131 eine Halbwertzeit von 8 Tagen hat und deshalb nur ein sehr kurzfristiges Problem ist. Die Halbwertzeit von Cäsium-137 beträgt 30 Jahre, aber seine bisher vorgefundene Menge ist so gering, dass davon keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht.



Die Suche nach dem gefährlicheren, weil schon in kleinen Mengen giftigem, Plutonium verlief negativ. Die im Boden direkt am Kernkraftwerk (NPP = nuclear power plant) vorgefundenen Mengen der Isotope Pu-238 und Pu-239/240 sind nicht höher als das, was natürlicherweise in japanischen Böden davon enthalten ist.

In den Massenmedien wurde das Gebiet, das in einem Radius von 20 km um das KKW liegt, als "Todeszone" bezeichnet und gefragt, ob jemals wieder Menschen darin leben könnten. Sehen wir uns deshalb die Lebensmittel dieser Region an.



Wie die IAEA feststellt, ist das örtliche Trinkwasser nicht belastet. Nur an vier Orten der Präfektur Fukushima gab es Ende März noch Empfehlungen zur Nutzungsbeschränkung wegen erhöhter Jod-131 Werte. Diese Einschränkungen können aber nach kurzer Zeit aufgehoben werden, da die Halbwertzeit dieses Isotops nur wenige Tage beträgt.



In 88% der Nahrungsmittelproben waren die Isotope Jod-131, Cäsium-134 und Cäsium-137 entweder nicht vorhanden oder nur in Mengen vorfindbar, die unter den staatlichen Grenzwerten lagen. Nur in 12% der Proben, die Spinat und anderes Blattgemüse, Petersilie und Rindfleisch betrafen, wurden diese Richtwerte in vier Präfekturen überschritten. Dadurch entsteht ein wirtschaftlicher Schaden bei den betroffenen Bauern, aber kein Gesundheitsrisiko.

Kommen wir nun zu den Auswirkungen des Störfalls auf die Menschen selbst. Wie die Erfahrung gezeigt hat, sind besonders Kinder anfällig, in deren Schilddrüse sich Jod-Isotopen ansammeln.



Die japanischen Behörden haben in den Schilddrüsen der untersuchten Kinder nicht so viel Jod-131 gefunden, dass davon eine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Die Bevölkerung der Präfektur Fukushima, in der das KKW liegt, war keiner Strahlung ausgesetzt, die die Gesundheit beeinflussen könnte. Sogar die Belegschaft des Kernkraftwerks hat keine krankmachende radioaktive Belastung erfahren.



Der Unfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi zeigt exemplarisch, wie unglaubwürdig die allermeisten deutschen Journalisten sind, wenn sie über Themen schreiben, welche die grüne Agenda betreffen. Die ökosozialistische Volkserziehung rechtfertigt offenbar jedes Mittel aus dem Werkzeugkasten der politischen Propaganda. Die Meinungsmacher in den Massenmedien bilden die vierte Gewalt im Staate. Wenn sie versagen, dann folgen ihnen Politik und Rechtsprechung auf jedem denkbaren Irrweg.

Montag, 7. Februar 2011

Ein "Öko-Superheld"

In der Ortschaft Angwin im nordkalifornischen Napa Valley soll eine Öko-Siedlung gebaut werden, die alle grünen Vorschriften erfüllt. Die 275 beantragten Niedrigenergiehäuser bekommen ihren Strom aus der Photovoltaik, nutzen wiederaufbereitetes Wasser und sind einer Genossenschaft angeschlossen, die ökologischen Landbau betreibt. Die zukünftigen Bewohner sind von vornherein Mitglieder einer Fahrgemeinschaft, die sich ihre Elektroautos teilt.

Das Angwin Ecovillage könnte gar nicht grüner sein, aber einem prominenten Grünen, dem Schauspieler Robert Redford ist es nicht grün genug. Diese Hollywood-Berühmtheit, die vom Time Magazine in seine Liste der "environmental superheros" aufgenommen worden war, besitzt in der Nähe von Angwin ein Weingut, dessen Landschaftsbild von der Ökosiedlung gestört werden könnte.

Es hat einiges Aufsehen erregt, siehe z. B. Indecent proposal? Redford rails against eco-village als Redford der Organisation Save Rural Angwin beitrat, "a pressure group dedicated to opposing the development of several hundred 'green' family dwellings, together with a retirement home, on 63 rolling acres near a secluded wine-country estate he bought eight years ago". Als Grund für seinen Kampf gegen das Siedlungsprojekt gab Redford an, dass es "our beautiful agricultural and rural heritage" beeinträchtige. Fürwahr ein triftiger Grund für einen Grünen, ein grünes Mustervorhaben zu verhindern.

Der selbe Robert Redford kann aber auch ganz anders. In seinem Sundance Resort, das ein Naturschutzgebiet sein soll, verkauft er Baugrundstücke von je ca. 1 acre (4047 m2) für etwa 2 Millionen Dollar je Parzelle. Das sind sie offenbar wert, denn auf der Website von Herrn Redford werden sie so beschrieben: "These homes will enjoy stunning views of Mt. Timpanogos and the surrounding landscape, as well as ultimate privacy and seclusion. Each site has easy access to the extensive trail system and to Sundance Village." Bei diesem Preis kann man es offenbar hinnehmen, dass "our beautiful heritage" etwas gestört wird.

Über diesen Fall von grüner Doppelmoral haben die angesehenen ökokritischen Filmemacher von Not Evil Just Wrong einen professionellen Videoclip gemacht, der den Titel trägt:

Robert Redford Hypocrite

Montag, 24. Januar 2011

Der grüne Masterplan

Die grüne Bewegung kann auf eine beispielslose Erfolgsgeschichte zurückblicken. Vor 50 Jahren noch inexistent, beherrscht sie heute das politische und kulturelle Leben, verfügt über unzählige Organisationen in allen gesellschaftlichen Bereichen und setzt die Normen in Schule und Rechtssprechung. Wie war dieser Erfolg möglich?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns die politisch-ideologischen Verhältnisse in der Zeit ihrer Entstehung ansehen. Für politische Strategen waren damals drei Trends klar erkennbar:


  1. Der Kommunismus konnte den wirtschaftlichen Wettbewerb mit den noch überwiegend kapitalistischen Staaten des Westens nicht gewinnen. Die Massenanziehungskraft des Sozialismus sank zusehends. Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961, welche die Abstimmung mit den Füßen verhindern sollte, mussten auch die kommunistischen Machthaber ihre Niederlage im Systemwettbewerb eingestehen.

  2. Die Religionen im allgemeinen, insbesondere aber ihre christlichen Spielarten, hatten im Westen zunehmend an Bedeutung eingebüßt. Sie waren immer weniger in der Lage, den Massen Orientierung und eine ethische Handlungsmotivation zu geben.

  3. In den entwickelten Ländern des Westens entstand in den beiden Jahrzehnten nach dem Ende des zweiten Weltkrieges eine angebliche Überflussgesellschaft, die von vielen Intellektuellen sehr kritisch gesehen wurde, weil in ihr der wirtschaftlich befriedigte Bürger immer weniger politisch steuerbar war. Mit der massiven Erhöhung der unteren Einkommen schwand die Wirksamkeit des Appells an den Sozialneid, der bisher ein wichtiges Herrschaftsmittel gewesen war. Auch der Nationalismus verlor an Bedeutung, weil die satteren Menschen weniger erregbar waren und die verbesserte Mobilität alte Vorurteile verschwinden ließ.


Dieses ideologische Vakuum, das sich in den 1960er Jahren einstellte, wurde von wesentlichen Teilen des Establishments als eine Bedrohung ihrer Macht angesehen. Hinzu kam das Streben der Staatsbürokratie, ihre Herrschaft weiter auszubauen und diese auf eine neue und feste geistige Grundlage zu stellen. Dazu mußte eine neue Ideologie geschaffen werden, die wir heute als Ökologismus kennen.

Diese Aufgabe übernahm der Club of Rome, der 1968 in der römischen Villa von David Rockefeller gegründet wurde, der in seiner Autobiographie "Memoirs" aus dem Jahre 2002 schrieb: "Some even believe we [the Rockefeller family] are part of a secret cabal working against the best interests of the United States, characterizing my family and me as 'internationalists' and of conspiring with others around the world to build a more integrated global political and economic structure - one world, if you will. If that's the charge, I stand guilty, and I am proud of it."

Der CoR hatte innovative Ideen, wie das ideologische Vakuum zu füllen sei. In seiner Studie The First Global Revolution. A Report by the Council of the Club of Rome wird festgestellt, dass zur politischen Führung der Nationen ein gemeinsamer Feind erforderlich sei, "either a real one or else one invented for the purpose" (Seite 70). "New enemies must be identified", da die traditionellen Feinde plötzlich nicht mehr vorhanden seien (Seite 70). An dieser Stelle zeigt der CoR sein Schöpfertum, indem er das spezifisch Grüne einführt: "In searching for a new enemy to unite us, we came up with the idea that pollution, the threat of global warming, water shortages, famine and the like would fit the bill. ... All these dangers are caused by human intervention, and it is only through changed attitudes and behaviour that they can be overcome. The real enemy, then, is humanity itself." (Seite 115)

Das neue Herrschaftsmittel soll das Schüren von Angst sein. Eine in Hysterie und Panik geratene Bevölkerung wird nach Rettung rufen, die sie vom Staat erhofft, der umso mächtiger sein muß, je größer die vermeintliche Bedrohung ist. Weltweite Risiken rufen nach einer Weltregierung, die natürlich immer weiß, was zu tun ist. In Mankind at the Turning Point, dem zweiten Bericht an den CoR (1974), stellen die Autoren fest: "In nature organic growth proceeds according to a Master Plan, a blueprint. Such a 'master plan' is missing from the process of growth and development of the world system. Now is the time to draw up a master plan for sustainable growth and world development based on global allocation of all resources and a new global economic system."

Das ist der Auftrag an eine totalitäre ökosozialistische Weltregierung, die Zuteilung aller Ressourcen zu diktieren. Die daraus hervorgehende globale Wirtschaftsordnung hat keinen Platz mehr für individuelle Entscheidungsfreiheit, sondern ist eine brutale Kommandowirtschaft. Die Autoren des CoR sind nicht willens, die Durchführung ihres Masterplans durch unwissende Bürger gefährden zu lassen. In The First Global Revolution heißt es: "Sacrilegious though it may sound, democracy is not longer well suited for the tasks ahead. The complexity and the technical nature of many of today's problems do not always allow elected representatives to make competent decisions at the right time."

Über die Kompetenz des Volkes in Volksabstimmungen verschwendet der CoR erst gar keine Worte. Das ist angesichts seiner Misanthropie nicht anders zu erwarten. "The earth has a cancer and the cancer is Man" (Mankind at the Turning Point). Aus dieser Sicht ist es nur konsequent, in den grünen Masterplan folgende Forderung aufzunehmen: "The resultant ideal sustainable population is hence more than 500 million but less than one billion" (Goals for Mankind. A report by the Club of Rome on the new horizons of global community, 4. Bericht des CoR, 1976). Das würde bedeuten, dass fünf Sechstel der heutigen Weltbevölkerung von diesem Planeten verschwinden müßten. Ein so weitgehendes Ziel erfordert entweder staatlich erzwungene massenweise Sterilisierungen und Abtreibungen, oder man verwendet gleich die Methoden Pol Pots. Auf jeden Fall bleibt für die zukünftige Weltregierung noch viel zu tun.

Der CoR ist sich dessen bewusst, dass eine derartige Weltrevolution nur durchführbar ist, wenn ihre Anhänger über einen unerschütterlichen Glauben verfügen, der religiösen Charakter haben muss. "The greatest hope for the Earth lies in the religionists and scientists uniting to awaken the world to its near fatal predicament and then leading mankind out of the bewildering maze of international crises into the future Utopia of humanist hope…" (Goals for Mankind).

Wie jede totalitäre Bewegung will auch der CoR einen neuen Menschen schaffen. Ein Kapitel von Mankind at the Turning Point trägt den Titel "The Transition – A New Mankind". Dort wird festgestellt:


  • "Today it seems that the basic values, which are ingrained in human societies of all ideologies and religious persuasions, are ultimately responsible for many of our troubles. But if future crises are to be avoided, how then should these values be readjusted?" (Seite 11)

  • "...drastic changes in the norm stratum - that is, in the value system and the goals of man - are necessary..." (Seite 54)

  • "The changes in social and individual attitudes which we are recommending require a new kind of education…" (Seite 148)

  • "Development of a practical international framework in which the cooperation essential for the emergence of a new mankind on an organic growth path will become a matter of necessity rather than being left to good will and preference…" (Seite 145)


Wie ist es möglich, dass eine derartig regressive, antihumane und freiheitsfeindliche Ideologie so erfolgreich sein konnte? Ein Blick in die öffentlich zugängliche Mitgliederliste des CoR zeigt, dass ihm Staatsoberhäupter, Regierungschefs, Spitzenbeamte, Medienmogule und Konzernmanager angehören. Offensichtlich liefert der Ökologismus die ideale Rechtfertigung für den Ausbau der Staatsmacht. Der CoR hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und man findet hunderte von UNO-Dokumenten, deren Autor der CoR ist. Diese Symbiose ist strategisch vorgegeben, denn die UNO-Bürokraten verstehen sich als Weltregierung im Wartestand. Aber auch die leitenden Beamten der supranationalen EU-Kommission und der nationalen Ministerien des Westens unterstützen den CoR. Entscheidend für seinen Erfolg war, dass die Massenmedien sich fast ausnahmslos zum Sprachrohr seiner Propaganda machen ließen. Wie diese mediale Gleichschaltung praktisch vollzogen wurde, bleibt für Außenstehende ein Rätsel.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Über die Klimapolitik zur Weltregierung

Die UN-Klimakonferenz in Cancún vom 29.11. bis 11.12.2010 war ein voller Erfolg, allerdings nicht für die Bürger, sondern für die politische Klasse, die ihrem Ziel einer nicht kontrollierbaren Weltregierung einen großen Schritt näherkam. Werfen wir einen Blick in das UNO-Dokument Possible elements of the outcome des Vorsitzenden der Working Group on Long-term Cooperative Action under the Convention, erstellt in Cancún am 29. November 2010 als "Preparation of an outcome to be presented to the Conference of the Parties for adoption at its sixteenth session to enable the full, effective and sustained implementation of the Convention through long-term cooperative action now, up to and beyond 2012". Dort finden wir folgende Forderungen:


  • Die entwickelten Staaten sollen bis zum Jahr 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar an einen UNO-Fond zahlen und sich überdies verpflichten, pro Jahr 1,5% ihres BIP für sogenannte Entwicklungshilfe auszugeben (die bisherige UNO-Vorgabe ist 0,7% des BIP).

  • Das Sekretariat der UNO-Klimakonferenz soll die Keimzelle einer künftigen Weltregierung sein, die hunderte von supranationalen, nationalen, regionalen und lokalen Bürokratien kontrolliert.

  • Schaffung eines weltweiten, über Klimakonventionen eng verbundenen Netzes von Bürokratien, die jeden Aspekt der Wirtschaft regulieren und somit die freien Märkte abschaffen. Dazu zählen: "Adaptation Framework Body, a Least Developed Countries’ Adaptation Planning Body, an Adaptation Committee, Regional Network Centers, an International Center to Enhance Adaptation Research, National Adaptation Institutions, a Body to Clarify Assumptins and Conditions in National Greenhouse-Gas Emission Reductions Pledges, a Negotiating Body for an Overall Level of Ambition for Aggregate Emission Reductions and Individual Targets, an Office to Revise Guidelines for National Communications, a Multilateral Communications Process Office, a Body for the Process to Develop Modalities and Guidelines for the Compliance Process, a Registry of Nationally Appropriate Mitigation Actions by Developed Countries, a Body to Supervise the Process for Understanding Diversity of Mitigation Actions Submitted and Support Needed, a Body to Develop Modalities for the Registry of Nationally Appropriate Mitigation Actions, an Office of International Consultation and Analysis; an Office to Conduct a Work Program for Development of Various Modalities and Guidelines; a network of Developing Countries’ National Forest Strategy Action Plan Offices; a network of National Forest Reference Emission Level And/Or Forest Reference Level Bodies; a network of National Forest Monitoring Systems; an Office of the Work Program on Agriculture to Enhance the Implementation of Article 4, Paragraph 1(c) of the Convention Taking Into Account Paragraph 31; one or more Mechanisms to Establish a Market-Based Approach to Enhance the Cost-Effectiveness Of And To Promote Mitigation Actions; a Forum on the Impact of the Implementation of Response Measures; a Work Program Office to Address the Impact of the Implementation of Response Measures; a Body to Review the Needs of Developing Countries for Financial Resources to Address Climate Change and Identify Options for Mobilization of Those Resources; a Fund in Addition to the Copenhagen Green Fund; an Interim Secretariat for the Design Phase of the New Fund; a New Body to Assist the Conference of the Parties in Exercising its Functions with respect to the Financial Mechanism; a Body to Launch a Process to Further Define the Roles and Functions of the New Body to Assist the Conference of the Parties in Exercising its Functions with respect to the Financial Mechanism; a Technology Executive Committee; a Climate Technology Center and Network; a Network of National, Regional, Sectoral and International Technology Centers, Networks, Organization and Initiatives; Twinning Centers for Promotion of North-South, South-South and Triangular Partnerships with a View to Encouraging Co-operative Research and Development; an Expert Workshop on the Operational Modalities of the Technology Mechanism; an International Insurance Facility; a Work Program Body for Policy Approaches and Positive Incentives on Issues Relating to Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in Developing Countries; a Body to Implement a Work Program on the Impact of the Implementation of Response Measures; and a Body to Develop Modalities for the Operationalization of the Work Program on the Impact of the Implementation of Response Measures". Quelle: Christopher Monckton, The abdication of the West.

  • Ausstattung des UNO-Sekretariats mit weitreichenden Exekutivbefugnissen, wie dem Recht, von den untergeordneten Nationalregierungen Informationen anzufordern, diese auszuwerten und auf dieser Grundlage Anweisungen zu geben.


Christopher Monckton stellt hinsichtlich der in Cancún getroffenen Vereinbarung fest: "The hand of the EU is very visible here. It grabbed power from the member-states in four stages: first, acting merely as a secretariat to ensure stable supplies of coal and steel to rebuild Europe after the Second World War; then as a registry requiring member states to supply it with ever more information; then as a review body determining on the basis of the information supplied by the member states whether they were complying with their obligations on the ever-lengthier and more complex body of European treaties; and finally as the ultimate law-making authority, to which all elected parliaments, explicitly including the European 'Parliament', were and are subject. Under the Cancún proposals, the Secretariat is following the path that the plague of EU officials here have no doubt eagerly advised it to follow. It is now taking numerous powers not merely to require information from nation states but to hold them to account for their supposed international obligations under the climate-change Convention on the basis of the information the nations are now to be compelled to supply."

Die angebliche Bedrohung des Weltklimas durch menschengemachte Treibhausgase ist nur der Vorwand, den die treibenden Kräfte der Klimapolitik benötigen, um ihre Weltbeherrschungspläne durchzusetzen. Nirgendwo in den UN-Beschlüssen von Cancún gibt es eine Ausstiegsklausel. Christopher Monckton schreibt dazu: "Contracts have termination clauses to say what happens when the agreement ends. Nothing better illustrates the intent to create a permanent world-government structure than the absence of any termination provisions whatsoever in the Cancun outcome. The Process, like diamonds, is forever." Die Fakten aus den Klimawissenschaften (Widerlegung der IPCC-Annahmen) und die Realität der aktuellen Klimaentwicklung (globaler Temperaturrückgang seit 10 Jahren) spielen keine Rolle, nur der politische Wille der Machthaber zählt.

Der klimapolitische Prozess folgt unverkennbar dem Muster seines Vorbildes, der sogenannten "europäischen Integration", die in Wahrheit der Aufbau einer supranationalen Regierung in Form der Europäischen Kommission war, die durch das Volk weder gewählt noch abberufen werden kann. Christopher Monckton: "The provisions for the democratic election of the new, all-powerful, legislating, tax-raising world-government Secretariat by the peoples of the world may be summarized in a single word: None."

Noch befindet sich der Prozess der Errichtung einer Weltregierung in einem frühen Stadium, vergleichbar der Phase in der Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa, in der 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet wurde, die als Exekutivorgan eine "Hohe Behörde" hatte, welche die erste supranationale Regierungsinstitution in Europa war. Auch die EGKS wurde mit höchsten Werten und Zielen begründet. Es ging angeblich darum, für immer den Frieden zu sichern, indem man die für die Kriesführung notwendigen Ressourcen Kohle und Stahl der nationalstaatlichen Entscheidungskompetenz entzog. In Wirklichkeit war die EGKS nur eine Durchgangsstation auf dem langen Marsch zu einem europäischen Bundesstaat, in dem die einzelnen Mitgliedsstaaten erheblich weniger Rechte haben als z. B. die jeweiligen Bundesstaaten der USA. Diesem EU-Vorbild folgen die Klimapolitiker, und sie hatten bisher viel Erfolg dabei.

Montag, 13. Dezember 2010

Die zehn Gebote des Ökologismus

Die Vorweihnachtszeit ist für die meisten Deutschen eine besinnliche Zeit, in der man in sich geht und nach dem Sinn des Daseins fragt. Nutzen wir deshalb den Advent, wieder einmal die höchsten Werte in Erinnerung zu rufen, die für uns Deutsche zu gelten haben. Legen Sie eine psychedelische Musik auf, falten Sie die Hände und vernehmen Sie die zehn Gebote des Ökologismus, vorgetragen von Dirk Maxeiner, der sehr überzeugend in die Rolle eines Öko-Priesters schlüpft: Das Ökowort zum Sonntag.

Mittwoch, 24. November 2010

Grüne Meinungsdiktatur

Im September dieses Jahres lud ein Bundestagsabgeordneter einen Wissenschaftler ein, in einem kleinen Sitzungssaal des Reichstages vor etwa zwei Dutzend geladenen Gästen ein kurzes Referat zum Thema "Hat die Vermeidung von CO2 einen Einfluss auf das Klima?" zu halten und anschließend für eine Diskussion zur Verfügung zu stehen. Ein alltäglicher Vorgang? Nicht in Deutschland, wo vom herrschenden Linkskartell keine Meinungsabweichung geduldet wird.

Kurz nach dieser Veranstaltung erschien in der FTD ein denunziatorischer Artikel, in dem eine Verschwörung von "Klimarevisionisten" aufgedeckt wurde. Besonders hervorgehoben wurde hierbei eine Bundestagsabgeordnete der CDU, die es tatsächlich gewagt hatte, der vom Referenten vorgetragenen Kritik an der herrschenden Klimalehre zuzustimmen.

Diese Abweichung von der politischen Generallinie konnte die CDU-Abteilung der Nationalen Front nicht hinnehmen, siehe: Unionsfraktion distanziert sich von Sprecherin. In der FTD war wenige Tage später zu lesen: "Unionspolitiker entsetzt über ihre Umweltexpertin - Äußerungen zum Klimawandel führen zu Eklat" (Autor: Nikolai Fichtner, 20.09.2010). Wir kennen die Lösung des Problems aus dem real existierenden Sozialismus: nur eine aufrichtige Selbstkritik kann den Abweichler wieder in die Gemeinschaft der Rechtgläubigen zurückführen. Das tat auch die betreffende CDU-Abgeordnete. Auf ihrer Website erklärte sie: "Mit dem Artikel in der FTD wird bewußt versucht, mich durch aus dem Kontext herausgelöste Zitate gegen die Klimapolitik der Bundesregierung zu positionieren. Dem widerspreche ich. Vielmehr spreche ich mich für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik aus."

Problem gelöst? Mitnichten, denn die Grünen im Bundestag sind entschlossen, derartiges Abweichlertum nicht ungeahndet zu lassen und jede Opposition im Keime zu ersticken. Die Fraktion der Grünen im Bundestag hat daher am 03.11.2010 eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, deren vollständiger Text z. B. im ArtikelGrüne machen mit Klimakatastrophen-Zweiflern den Sarrazin von Dirk Maxeiner zu finden ist.

Wir wollen uns hier nur mit der 1. Frage dieser Anfrage befassen. Sie lautet: "Sind der Bundesregierung wissenschaftlich publizierte und einem Peer Review unterzogene Arbeiten bekannt, die den vom Menschen verursachten Klimawandel in Frage stellen und dies entsprechend mit wissenschaftlichen Daten untermauern?"

Ja, die gibt es, siehe z. B. die Liste 800 Peer-Reviewed Papers Supporting Skepticism of "Man-Made" Global Warming (AGW) Alarm auf der Website Popular Technology. Auch das Archiv des Nongovernmental International Panel on Climate Change (NIPCC) enthält hunderte begutachtete wissenschaftliche Arbeiten, die sich kritisch mit der herrschenden Klimalehre beschäftigen. Es gibt selbstverständlich noch viele andere Quellen für derartige Stellungnahmen, man muss nur bereit sein, sie zur Kenntnis zu nehmen.

Die obige Frage der Bundestagsfraktion der Grünen wirft nun ihrerseits einige Fragen auf. Kennen die Fragesteller wirklich keine einzige wissenschaftliche Arbeit, die eine menschengemachte globale Erwärmung in Frage stellt? Wenn dem so wäre, dann würde das bedeuten, dass sich die Grünen für einen radikalen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, für die Einführung einer ökosozialistischen Kommandowirtschaft, für die Deindustrialisierung der entwickelten Staaten und eine extreme Senkung des Lebensstandards der Bevölkerung einsetzen, ohne zu wissen, was gegen diesen Plan sprechen könnte, weil sie mindestens die Hälfte der wissenschaftlichen Diskussion zu diesem Thema nicht kennen.

Ein so großes Ausmaß in Inkompetenz ist aber kaum vorstellbar. Oder ist die Fragestellung in einer Autosuggestion begründet, nach der nicht sein kann, was nicht sein darf? Diese Art von selektiver Wahrnehmung spielt bei psychischen Erkrankungen eine große Rolle, aber wir sind nicht in der Lage, von hier aus eine Diagnose zu stellen.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit, und sie ist die wahrscheinlichste. Wollen die Grünen mit ihrer Frage prüfen, ob es jemand wagt, ihrem Meinungsdiktat zu widersprechen? Gehen die Fragesteller von der Überlegung aus: wir alle wissen, dass der Kaiser nackt ist, aber niemand wird das öffentlich sagen, weil jedermann Angst vor einer Sonderbehandlung durch die Meinungswächter hat? Die Grünen hatten bisher mit dieser Strategie Erfolg und es ist anzunehmen, dass sie auch diesmal zur Anwendung kommt.

Die Tatsache, dass die Grünen die obige Frage überhaupt stellen konnten, sagt viel über das geistige Klima in Deutschland aus. In Staaten mit einem funktionierenden Parlament und einem vielfältigen Medienangebot wäre diese Frage nicht möglich, da die "Klimaskeptiker" wiederholt eingeladen worden wären, vor Parlamentsausschüssen persönlich Erklärungen abzugeben und Fragen zu beantworten. So ist es z. B. in den USA, wo u. a. das U.S. Senate Committee on Environment and Public Works oder das Subcommittee on Science and Technology des Repräsentantenhauses regelmäßig Anhörungen durchführen, zu denen gerade auch wissenschaftliche Kritiker der Klimapolitik eingeladen werden. Deren Stellungnahmen sind ausführlich und wissenschaftlich gehaltvoll, wie die Beiträge von Richard Lindzen und Patrick Michaels in der Anhörung "A Rational Discussion of Climate Change: the Science, the Evidence, the Response" im Repräsentantenhaus am 17.11.2010 zeigten.

In einem echten Parlament finden sich auch Kritiker der Klimapolitik unter den Abgeordneten selbst, wie das im Kongress der USA der Fall ist, siehe z. B. U.S. Senator James Inhofe, der nicht nur verantwortungsbewusst abstimmt, sondern von sich aus Aufklärung in klimapolitischen Fragen betreibt. Dem Mitarbeiterteam von Senator Inhofe verdanken wir den Bericht More Than 700 International Scientists Dissent Over Man-Made Global Warming Claims, in dem auf 255 Seiten "the skeptical voices of over 700 prominent international scientists, including many current and former UN IPCC scientists, who have now turned against the UN IPCC" dargestellt werden. In der Einleitung des Berichtes heißt es auch: "The over 700 dissenting scientists are more than 13 times the number of UN scientists (52) who authored the media-hyped IPCC 2007 Summary for Policymakers".

Im deutschen Bundestag wurde der Climategate-Skandal niemals thematisiert, ganz im Gegensatz zum U.S. Kongress, siehe den Minority Report on CRU Controversy und die folgende Darstellung und Bewertung von Climategate durch James Inhofe.

Diese kleine Anfrage der Grünen wäre nicht möglich, wenn der Bundestag nicht so uniform und konformistisch wäre. Insofern gleicht er mehr der sogenannten Volkskammer der "DDR" als dem Parlament eines freiheitlicheren Staates. Die kleine Anfrage der Grünen macht wieder einmal deutlich, dass etwas faul ist im Staate Deutschland.

Donnerstag, 18. November 2010

Merkmale grüner Politik

Wie alle totalitären Bewegungen verkünden die Grünen eine Heilslehre, die Glück und Erlösung verspricht und deren Prämissen für die Gläubigen nicht zu hinterfragen sind. Aber der Ökologismus unterscheidet sich auch in wesentlichen Punkten von anderen totalitären Ideologien. Es sind dies:

  • Uneingeschränkte Menschenfeindlichkeit. Für die Grünen gilt: "Die Natur ist gut/weise/im Gleichgewicht/vollkommen - der Mensch hingegen ist eine Belastung/Störung der vollkommenen Natur, ein Ressourcenverbraucher, Lebensgrundlagenzerstörer, der nur die Harmonie der Natur stört." Folgerichtig streben die Ökologisten eine Erde mit möglichst wenig Menschen an. Diese Misanthropie ist ein Alleinstellungsmerkmal der Grünen. Andere extremistische Strömungen beschränken ihre Menschenfeindlichkeit auf bestimmte Gruppen, wie Klassen, Völker, Ungläubige. Erst die Ökologisten erklärten die Menschheit als solche zur Belastung.

  • Null-Risiko-Anspruch. Das grüne Vorsorgeprinzip fordert die Unterlassung jeder Aktivität, die mit einem Risiko, real oder nur gedacht, verbunden sein könnte. Dieser Appell an die Angst unterscheidet die Grünen ebenfalls von ihren totalitären Genossen, die vor allem den Neid für ihre Zwecke nutzen. Es hat sich gezeigt, dass die grüne Politik der Angst mindestens so wirkungsvoll ist, wie die rote Politik des Neides.


Die ökologistische Politik hat aber auch Merkmale, die alle totalitären Aktivitäten aufweisen:

  • Systematische Übertreibung. Die Grünen waren in dieser Hinsicht immer sehr konsequent. Es begann mit Rachel Carson, die einen "stummen Frühling" androhte, weil DDT angeblich die Vögel vernichte. Paul Ehrlich prophezeite 1968, dass in den 1970er Jahren Millionen Menschen verhungern würden. Der Club von Rome sagte 1972 für das Jahr 2000 den Zusammenbruch der Wirtschaft voraus, weil wichtige Ressourcen, einschließlich des Erdöls, bis dann völlig erschöpft seien würden. Das angebliche Waldsterben sollte in Deutschland zu einem Verschwinden der Wälder führen. Das sogenannte Ozonloch war in Wirklichkeit eine temporäre Verdünnung der Ozonschicht, in deren Folge soviel zusätzliche UV-Strahlung die betroffenen Gebiete erreichte, als einem Umzug von Hamburg nach Hannover entspricht. Der Atomunfall von Tschernobyl soll 93.000 menschliche Todesfälle verursacht haben, tatsächlich waren es nach Aussage der UNO 65. Es bleiben angeblich nur noch wenige Jahre Zeit, um das Klima davon abzuhalten, in eine Hitzehölle umzuschlagen, aus der es kein Entrinnen mehr gibt. Die Liste der Übertreibungen ließe sich noch lange fortsetzen. Es handelt sich hierbei nicht um einmalige Fehlleistungen, sondern um eine bewußte und systematische Strategie zur Erreichung politischer Ziele.

  • Rücksichtslosigkeit gegenüber Opfern. Lenin sagte bereits: "Man kann kein Omelett backen ohne Eier zu zerschlagen". In dieser Tradition stehen die Grünen. Das von ihnen durchgesetzte Verbot von DDT verursachte den Tod von Millionen Menschen, die an Malaria sterben mussten, obwohl bei Einsatz des Insektizids diese Krankheit vermeidbar gewesen wäre. Der Kampf der Grünen gegen gentechnisch veränderte Pflanzen trifft die Ärmsten in den Entwicklungsländern, deren Angebot an Nahrungsmitteln verknappt und verteuert wird. Auf Druck grüner Verbände hat die Regierung von Sambia im Jahre 2002 während einer Hungersnot die Auslieferung von genetisch verändertem Mais aus den USA an die Hungernden des Landes verhindert. Das Verbot von FCKW in Kühlungsmitteln nahm den Armen dieser Welt eine billige und sichere Möglichkeit zur Lagerung von Nahrungsmitteln, was zu einem deutlichen Anstieg von Lebensmittelvergiftungen führte. Der grüne Druck zur Einsparung von Treibstoff erzwingt immer leichtere Kraftfahrzeuge, die weniger Sicherheit bieten und die Zahl der Verletzten und Toten im Straßenverkehr deutlich steigen lassen. Wer so rücksichtslos gegenüber Menschen ist, nimmt erst recht keine Rücksicht auf die Wirtschaft, wie die vielen kapital- und arbeitsplatzvernichtenden Handlungen der Grünen zeigen.


Nach einem halben Jahrhundert Erfahrung mit dem Ökologismus lässt sich sagen, dass diese Bewegung die größte Bedrohung der Freiheit ist, der sich die Menschheit seit dem Untergang des Kommunismus ausgesetzt sieht.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Grüne Doppelmoral

Die Grünen gefallen sich in der Rolle alttestamentarischer Propheten, welche die schwachen Menschen mit donnernder Stimme auffordern, von ihrem sündigen Treiben abzulassen, denn sonst würde Schreckliches geschehen. Besonders geltungssüchtige Prominente treten gerne als Bußprediger auf. Einer von ihnen ist der Hollywood-Star James Cameron, der immer wieder von uns Konsumverzicht fordert, um die Welt vor einem nahen Hitzetod zu retten. Vor kurzem sagte er gegenüber der Los Angeles Times: "We are going to have to live with less."

Da der Weltuntergang nahe ist, wenn wir uns nicht an diese Ermahnungen halten, ist es berechtigt zu fragen, ob Cameron selbst so lebt, wie er es von uns fordert. Die Antwort gibt der Film


James Cameron - Hypocrite


der Filmemacher Ann McElhinney und Phelim McAleer.

Der 2:16 Minuten lange Film, der sich ganz auf seine starke Bildsprache stützt und deshalb ohne gesprochenes Wort auskommt, erwähnt in seinem Vorspann "California's Prop 23". Die Proposition 23 wird in Kalifornien bei der Wahl am kommenden Dienstag, den 2. November 2010, der Wählern zur Abstimmung vorgelegt. Der Vorschlag sieht vor, den Global Warming Solutions Act von 2006, der die Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2020 auf das Niveau von 1990 verlangt, solange auszusetzen, bis die Arbeitslosenrate in Kalifornien während vier aufeinander folgender Quartale unter 5,5% gefallen ist. Die gegenwärtige kalifornische Arbeitslosenrate beträgt 12,4%. Das ist erheblich mehr als der US-Durchschnitt und zeigt, welch verheerende Wirkung die tiefgrüne Politik der Regierung dieses einst wirtschaftlich starken Bundesstaates hat. Der hier empfohlene Film ist zwar im Kontext des Meinungskampfes um die Prop 23 entstanden, aber er ist so allgemeingültig formuliert, dass darin jeder grüne Angehörige des Establishments wieder erkannt werden kann.

Samstag, 9. Oktober 2010

Grüner Eifer, rotes Blut

Wenn Sie wissen wollen, wie human die Grünen wirklich sind, dann sehen Sie sich diesen Snuff-Film an, der nicht als Satire auf die Ökologisten produziert wurde, sondern von diesen allen Ernstes als Webebotschaft für ihre 10:10 Kampagne gedacht war.

Führende Umweltorganisationen in Großbritannien, mit Unterstützung zahlreicher großer grüngewaschener Unternehmen, haben den bekannten britischen Filmemacher Richard Curtis beauftragt, für ihr Ziel einer 10%igen CO2-Reduktion mit einem Video zu werben.

Der Film beginnt in einem Klassenzimmer, in dem eine sanfte Lehrerin den Schülern, die noch im Kindesalter sind, die edlen 10:10 Vorgaben erläutert. Sie fragt dann die Kinder, ob sie bereit wären, die sich daraus ergebenden Verpflichtungen zu erfüllen. Fast alle tun das, nur zwei Schüler sind unschlüssig. Die Lehrerin reagiert scheinbar gelassen darauf und sagt recht freundlich: "That’s absolutely fine, your own choice". Dann entläßt sie die Schüler aus dem Unterricht, aber bevor diese den Klassenraum verlassen können, greift die Lehrerin zu einem Gerät auf ihrem Schreibtisch, das einen großen roten Knopf hat und drückt diesen. Die Kinder, welche sich nicht dem grünen Kreuzzug anschließen wollten, werden durch Explosionen in tausend Stücke gerissen, ihr Blut und Gewebeteile spritzen auf die Schuluniformen der konformistischen Klassenkameraden.

Die gleiche Art der Hinrichtung von Abweichlern wiederholt sich in dem Film in unterschiedlichen Umgebungen: Büro, Fußballtraining, Sendestudio. Immer wird die entscheidende Frage, die über Leben oder Tod entscheidet, von einer Autoritätsperson sehr freundlich gestellt, wobei betont wird, das "no pressure" ausgeübt werden soll. Die Hinrichtung der Häretiker erfolgt dann immer ohne Vorwarnung und zur völligen Überraschung der Opfer.

Diese sadistischen Allmachtsphantasien muss man sehr ernst nehmen, wie Jonah Goldberg feststellt: "This isn’t a joke for the benefit of you and me. No, this is a knee-slapper for those already committed to the cause. The subtext is, 'Wouldn’t it be awesome if we could just get rid of these tiresome, inconvenient people?' That’s why they’re blown up without anyone trying to change their minds. That’s the joke: 'Enough with these idiots already.' How else to explain the fact that this thing went through the entire pre-production and filming process, was undoubtedly screened by any number of people — most likely including sponsors and PR people — and none of them said, 'Are you nuts? We can’t go public with this.' That’s the outrage here: not that they thought normal people would find it funny, but that the producers and sponsors clearly did think it was funny."

Dienstag, 5. Oktober 2010

Umwelthysterie am Beispiel von Deepwater Horizon

In Ergänzung unseres Artikels Das Erdölleck im Golf von Mexiko wollen wir auf einen Sachverhalt hinweisen, der in der Berichterstattung über den Unfall auf der Explorationsplattform völlig ignoriert wurde.

Am 20. Februar 2009 informierte die NASA über ein neues Verfahren, das es ermöglicht, auf ihren Satellitenaufnahmen im Meer treibendes Erdöl zu entdecken, siehe dazu den Bericht in ScienceDaily: Oil In Ocean Shows Up On NASA Images: Half Of The Oil In The Ocean Bubbles Up Naturally From Seafloor. Das folgende Bild wurde von der NASA zur Verfügung gestellt, um die Anwendung der neuen Auswertungsmethode zu demonstrieren [NASA/Goddard Space Flight Center (2009, February 20). Oil In Ocean Shows Up On NASA Images: Half Of The Oil In The Ocean Bubbles Up Naturally From Seafloor. ScienceDaily. Retrieved October 5, 2010, from http://www.sciencedaily.com­ /releases/2009/02/090219101658.htm]:



Es zeigt den nordwestlichen Teil des Golfs von Mexiko. Am oberen Bildrand ist die südliche Küste von Louisiana zu erkennen, rechts oben sieht man das Mississippi Delta und New Orleans. Das ist die Region, in der am 20. April 2010 die Explosion auf der Deepwater Horizon erfolgte, die zwei Tage später zum Untergang der Plattform und dem Austritt von Erdöl aus dem beschädigten Bohrloch führte. Die dunklen Streifen auf dem Foto sind riesige Erdölteppiche, die aus natürlichen Lecks auf dem Meeresboden stammen.

Diese NASA-Aufnahmen wurden alle vor dem Unfall auf der Deepwater Horizon gemacht. Sie zeigen die gigantischen Mengen Erdöl aus natürlichen Quellen, die ständig ins Meer abgegeben werden, ohne dass dadurch das Ökosystem nennenswert geschädigt wird. Unseres Wissens hat kein Journalist in den Massenmedien darauf hingewiesen. Wissen die Edelfedern nicht, worüber sie schreiben oder verschweigen sie bewusst etwas? Welche politischen Absichten verfolgen die Meinungsmacher, wenn sie diesen Vorfall als die schwerste Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte bezeichnen?

Präsident Obama hat die Panikmache der Medienleute genutzt, um ein Verbot der Erdölförderung im Golf von Mexiko zu verhängen. Hier ist das Ziel der Medienkampagne zu finden. Man führt einen Krieg gegen die fossilen Energieträger, deren Verfügbarkeit die unentbehrliche Voraussetzung jeder Industriegesellschaft ist. Man tut alles, um die wirtschaftlich nutzbaren Kohlenwasserstoffe künstlich zu verknappen und zu verteuern.

So tritt z. B. seit vielen Jahren vor Santa Barbara, Kalifornien, Erdöl und Erdgas aus dem Meeresboden aus. Man hat berechnet, dass dort jährlich 70.000 Fass Öl (1 Fass/Barrel = 159 Liter) und 3 Milliarden Kubikfuß Gas (1 Fuß = 30,48 cm) auf natürlichem Wege ins Meer gelangen. Das lässt große Lagerstätten vermuten, die aber nicht erschlossen werden dürfen, weil die Politiker vor der gesamten US-Pazifikküste ein Explorations- und Förderverbot erlassen haben.

Dieses Verbot und viele andere gleichartige Zwangsmaßnahmen beruhen auf einer grundsätzlichen Feindschaft der Ökologisten gegenüber der wissenschaftlich-technischen Zivilisation, wie die folgenden Zitate zeigen:

"If you ask me, it'd be little short of disastrous for us to discover a source of clean, cheap, abundant energy because of what we would do with it." Amory Lovins, Mother Earth News, Nov.-Dec., 1977.

"Giving society cheap, abundant energy would be the equivalent of giving an idiot child a machine gun." Paul Ehrlich, Ecoscience: Population, Resources, Environment, by Paul Ehrlich et al., 1970, Seite 323.

"The prospect of cheap fusion energy is the worst thing that could happen to the planet." Jeremy Rifkin, Greenhouse Crisis Foundation, zitiert nach: Paul Ciotti: "Fear of Fusion: What if it Works?", Los Angeles Times, 19. April 1989.