Samstag, 9. Oktober 2010

Grüner Eifer, rotes Blut

Wenn Sie wissen wollen, wie human die Grünen wirklich sind, dann sehen Sie sich diesen Snuff-Film an, der nicht als Satire auf die Ökologisten produziert wurde, sondern von diesen allen Ernstes als Webebotschaft für ihre 10:10 Kampagne gedacht war.

Führende Umweltorganisationen in Großbritannien, mit Unterstützung zahlreicher großer grüngewaschener Unternehmen, haben den bekannten britischen Filmemacher Richard Curtis beauftragt, für ihr Ziel einer 10%igen CO2-Reduktion mit einem Video zu werben.

Der Film beginnt in einem Klassenzimmer, in dem eine sanfte Lehrerin den Schülern, die noch im Kindesalter sind, die edlen 10:10 Vorgaben erläutert. Sie fragt dann die Kinder, ob sie bereit wären, die sich daraus ergebenden Verpflichtungen zu erfüllen. Fast alle tun das, nur zwei Schüler sind unschlüssig. Die Lehrerin reagiert scheinbar gelassen darauf und sagt recht freundlich: "That’s absolutely fine, your own choice". Dann entläßt sie die Schüler aus dem Unterricht, aber bevor diese den Klassenraum verlassen können, greift die Lehrerin zu einem Gerät auf ihrem Schreibtisch, das einen großen roten Knopf hat und drückt diesen. Die Kinder, welche sich nicht dem grünen Kreuzzug anschließen wollten, werden durch Explosionen in tausend Stücke gerissen, ihr Blut und Gewebeteile spritzen auf die Schuluniformen der konformistischen Klassenkameraden.

Die gleiche Art der Hinrichtung von Abweichlern wiederholt sich in dem Film in unterschiedlichen Umgebungen: Büro, Fußballtraining, Sendestudio. Immer wird die entscheidende Frage, die über Leben oder Tod entscheidet, von einer Autoritätsperson sehr freundlich gestellt, wobei betont wird, das "no pressure" ausgeübt werden soll. Die Hinrichtung der Häretiker erfolgt dann immer ohne Vorwarnung und zur völligen Überraschung der Opfer.

Diese sadistischen Allmachtsphantasien muss man sehr ernst nehmen, wie Jonah Goldberg feststellt: "This isn’t a joke for the benefit of you and me. No, this is a knee-slapper for those already committed to the cause. The subtext is, 'Wouldn’t it be awesome if we could just get rid of these tiresome, inconvenient people?' That’s why they’re blown up without anyone trying to change their minds. That’s the joke: 'Enough with these idiots already.' How else to explain the fact that this thing went through the entire pre-production and filming process, was undoubtedly screened by any number of people — most likely including sponsors and PR people — and none of them said, 'Are you nuts? We can’t go public with this.' That’s the outrage here: not that they thought normal people would find it funny, but that the producers and sponsors clearly did think it was funny."

Kommentare:

groo hat gesagt…

was soll das denn?

habe das Video nicht gesehen und werde es auch nicht anschauen.

Die Kontexte reichen.

Lies Dir die einschlägigen Passagen unter http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Curtis durch.

Fazit: Die Community lehnt das strikt ab!

Da schlägst Du einen Strohmann!

Wer Goldberg als 'Autorität' zitiert --Naja.
Bist für deine Peers selbst verantwortlich.

PS: ich bin hier via einem Kommentar von Dir bei Oliver Janich gelandet.
Das scheint mir doch ein Wirrkopf der besonderen Art zu sein. Zumindest scheinst Du ihm nicht auf den Leim gegangen zu sein.

...mein Kommentar zu Janich:
Zirkel von Merkbefreiten, Lernresistenten und Denkunfähigen
...
Löscht er sicher.

Werde mir Deine Website/Texte mal genauer anschauen, bevor ich mir ein tieferes Urteil erlaube.

Jedenfalls haben wir es mit Klimawandel, Finanzkrise etc mit so gravierenden Vorgängen zu tun, dass es uns allen nicht erlaubt sein sollte, närrisches Zeug in die Welt zu setzen.

Curtis, als director von Mr.Bean etc scheint mir eher eine Randperson mit Hang zum Sarkastischen zu sein.

Darauf eine Ökofaschismus-'Theorie' aufzubauen, halte ich -mit Verlaub- für bedenklich.

Anonym hat gesagt…

@groo

Nunja, so kann man sich in der Debatte aber manchmal fühlen - ist man nicht ausreichend "grün", wird man verteufelt und moralisch mit Kinderschändern auf eine Stufe gesetzt. Ein ausgezeichnetes Instrument der gesellschaftlichen Erziehung, aber doch nicht ernsthaft seriös.

Deine Kritikpunkte scheinen schon berechtigt, aber dass so einige selbsternannte Umweltschützer zu radikal kommunizieren, kann man wohl kaum verleugnen. Und eben ihre eigenen Vorstellungen über jeden Zweifel erhaben sehen.